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Klabautermann & Co.

Klabautermann

 

Nichts fürchtet der Seemann mehr als schlimme Vorzeichen. Dem Schiffseigner geht es da kaum besser.
Lediglich der Kapitän strahlt die Ruhe desjenigen aus, der über den Dingen steht. Kleinigkeit – ist er an Bord doch das höchste Wesen nach Gott.

Um der kosmischen Gerechtigkeit willen gibt es aber noch ein Zwischenwesen, das die empfindliche Balance der Kräfte auf einem Schiff unbemerkt von allen wachsam im Auge behält:
der Klabautermann.

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Das ist kein simpler Schiffskobold und er treibt auch keinen Schabernack.
Er ist der mysteriöse eigentlich Verantwortliche für das Wohlergehen des Schiffs. Er zeigt sich fast nie, und wenn, dann ist das ein Zeichen.
Klopft er, dann ist alles OK – hört man ihn hobeln, naht Unglück.

Wer ihn sieht, kann ihn nicht beschreiben.
Er ist ein Schemen, einem Matrosen nicht unähnlich. Man begegnet ihm auch nicht wirklich gern.

Man ist froh, dass er an Bord ist, aber zeigen soll er sich besser nicht. Dazu nimmt man extra ein Huhn mit an Bord. Das meidet er.
Klabauter sind auch an Land verbreitet, besonders in Holland und am Rhein. In Köln nennt man sie Heinzelmännchen in Holland Kabouters. Sogar nach Bayern hat sich zumindest einer mal verirrt, der Pumuckel.

Also, auf was kommt es an in der „Christlichen Seefahrt“?

Unter dem Kiel muss bei Kiellegung eine Münze.
Die bekommt nach dem erfolgreichen Stapellauf der Reeder.

Die Münze, die beim Einsetzen des Mastes in die Mastspur kommt, muss aus Gold sein.

Aus Gold muss auch der Ohrring der Seeleute sein. Damit wird entweder das Begräbnis in der Fremde vergolten oder den bekommt als Obolus der Fährmann ins Jenseits.

Der Klabautermann vermöbelt den, der die Sanduhr zu früh dreht.

Das Schiff darf im Laufe seines Lebens nicht umbenannt werden.

Man läuft nie an einen Freitag aus einem Hafen aus – schon gar nicht am Karfreitag, dem höchsten Feiertag auf See.

Die Flasche beim Stapellauf muss zerbrechen und der Korken darf nicht herausfliegen.

Kein Stein darf an Bord sein (Ballaststeine ausgenommen).

Pfeifen an Bord ist verpönt – ebenso das Töten von Seevögeln. Beides bringt Sturm.

Wird Wind herbeigewünscht, muss man am Vortag kratzen.

Frauen an Bord bringen Unglück – ebenso Pfaffen jedweder Religion.

Zigaretten nie an der Kerze entzünden.

Haare und Nägel niemals auf See schneiden.

Bei traditionsbewussten Seeleuten ist es noch heute üblich, dass man, wenn man eine Buddel Schluck (Flasche Schnaps) geöffnet hat, an die Reling tritt und den ersten Schluck über Bord gibt. Der ist für ›Rasmus‹. Rasmus ist einer von mehreren Wesen auf See, mit denen der Seemann jeglichen Ärger vermeiden möchte.

Schiffsgeistern, Helfern, Beschützern oder Wohltätern ist gemeinsam, dass man in guten Zeiten nicht das Geringste von ihrer An- oder Abwesenheit verspürt.

Rasmus — auch Elmo genannt — beschützt das Schiff vor Feuer. Bisweilen, besonders in gewitterschwülen Tropennächten, lässt er gerne mal die ganze Takelage in bläulich-grünem Licht flackern, nur um daran zu erinnern, dass er allgegenwärtig ist.


 

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