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James Bond

Wat denn nu? — geschüttelt oder gerührt?
In keiner James-Bond-Episode darf der Satz fehlen: »Martini — geschüttelt, nicht gerührt!« Ist das ein literarischer Running Gag oder hat es damit etwas auf sich? Gibt es zwischen den beiden Varianten tatsächlich einen Unterschied? Kann ein Kenner herausschmecken, was das Eine, was das Andere ist?
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Colleen Trevithick und Kollegen, Forscher an der University of Western Ontario haben sich streng wissenschaftlich dieser Frage angenommen.
Im Fokus der Untersuchung standen dabei die antioxidativen Wirkungen des Drinks. Und siehe da: Bond hat recht! Die geschüttelte Variante liegt in ihrer Wirksamkeit klar vorn.
Allerdings wurde in der Untersuchung ein Martini verwendet, der aus Gin und Wermut bestand. Wie man weiß, bevorzugt ›DubbleOseven‹ jedoch die Wodka-Version.
Es ist, wie so oft in der Wissenschaft: eine Frage beantwortet — zwei neue Fragen aufgeworfen.
Kenner allerdings legen weniger auf antioxidante Wirkung Wert als auf das höchsten Geschmackserlebnis.
Der Bond-Martini besteht aus 3 Teilen Gin, einem Teil Wodka und 1/3 Teil Lillet – allesamt klare Getränke – und Eis.
Normalerweise rührt man die, weil man keine Eintrübung durch kleine Bläschen will. Durch das Schütteln aber löst sich das Eis schneller auf, der Drink wird eiskalt und es gelangen die größeren Moleküle an die Oberfläche, während der Alkohol tendenziell absinkt.
Damit wird der erste Schluck zum absoluten Genuss.
Zu weiteren Schlücken hatte James Bond – wie man weiß – ja so gut wie nie Zeit.
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