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Elektron

Versuchen wir einmal, uns in die Bronzezeit zu versetzen. Das war in etwa 1500 Jahre vor unserer Zeitrechnung.
Der uns heute geläufige Kulturkreis war sehr unterschiedlich entwickelt. Die Hochkulturen waren in Mesopotamien, Ägypten und in der Ägäis zu Hause. Rom existierte noch nicht wirklich und die Seefahrer der Levante gründeten Kolonien im heutigen Italien. In unseren Breiten gab es noch keine Schrift und auch nichts, worauf und womit man hätte schreiben können.
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Kaufleute erweiterten die bekannte Welt, denn die Zutaten für das neue namensgebende Material der Zeit – die Bronze – war rar und musste von weit, weit her beschafft werden. Das Zinn beispielsweise kam über geheime Wege aus dem weglosen Gallien. Man ahnte zwar, dass das Metall nicht daher kam, wo es geladen wurde, und manch einer erzählte, dass es ursprünglich von einer Insel im nebligen Norden kam. Aber so weit fuhr kein Kapitän. Es war tabu, die Säulen des Herkules zu passieren und den Okeanos zu befahren.
Wie sah es um diese Zeit ›bei uns‹ aus? Der Wasserstand der Nordsee war um einige Meter niedriger als heute, die Küstenlinie lag viel weiter nördlich und das heutige Helgoland war ein Felsenkap – noch keine Insel. Auf Helgoland gibt es Kupfer in ergiebigen Lagen und es ist leicht zu verhütten. Gut möglich, dass damit in der Bronzezeit Handel getrieben wurde.
Die Lande um Helgoland herum waren Moore. Moor bedeutet Torf und Torf bedeutet Brennstoff. Ein weiteres wahrscheinliches Handelsgut war Salz, das man aus dem Nordseewasser durch sieden gewann. Salz war überall begehrt und wurde über sehr weite Strecken gehandelt.
Aber es gibt noch ein drittes Gut, auf das Helgoland praktisch ein Monopol hatte – anfangs ohne auch nur zu ahnen, über welchen Schatz es verfügte. Dieses Naturprodukt machte die jütländische Halbinsel reich. Und es gab letztendlich einer Technologie seinen Namen, ohne die wir heute kaum mehr existiere könnten: der Elektronik.
Die Wörter Elektrizität und Elektronik halten viele Menschen für Neuschöpfungen des Industriezeitalters, und es liegt nicht unbedingt auf der Hand, dass die Wurzeln dieser Begriffe weit in der Antike liegen.
An den Küsten wo die Flüsse Eider, Elbe, Weser und Ems auf engem Raum in die Nordsee mündeten, fanden sich am Strand angespült, Steine, die so leicht waren, dass sie schwammen. Sie waren brennbar und konnten durch Erhitzen sogar zu einer Art Lack verflüssigt werden. Kann sein, dass man sie auch als Grill-Anzünder benutzt hat, aber auf jeden Fall hat wohl ein Händler davon mal eine Handvoll mitgenommen, um zu sehen, ob man das im Orient versilbern kann.
Man konnte!
Diese Steine begeisterten sowohl die Herrscher als auch die Wissenschaftler ihrer Zeit. Wenn man sie an Wolle reibt, ziehen sie leichte Dinge wie magisch an.
Das Material bekam den Namen Elektron (das Auserwählte).
In seiner ursprünglichen Heimat wurde der Stein Bernstein genannt („Brenn-Stein“).
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