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Schiff gegen Schiff

Na ja, dat is dat ja!
Es gibt drei Sorten von Schiffen: die auf dem Wasser, die unter Wasser und die in der Luft. Und wenn Krieg ist, dann mischen die alle mit – da geht es ›Jeder gegen Jeden‹.
Und die fliegenden ›Zigarren‹ waren ja noch imposanter als die Dickschiffe vom Kaiser Willem! Hundertfünfzig Meter lang und fünfzehn dick machten die am Himmel mächtig was her. 27 solcher Brocken wurden für die Reichsmarine gebaut – das erste 1912 – das letzte 1918.
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Die Kriegs-Zeppeline flogen 1.420 Einsätze. Das waren in der Mehrzahl Aufklärungsflüge über der Nordsee oder über feindlichen Stellungen. Und einer dieser Einsätze hatte es echt in sich:
Luftschiff-Basis Nordholz in der Nähe von Cuxhaven:
Am 23. April 1917 wirft das Marineluftschiff L23 die Leinen los und beginnt, Höhe zu gewinnen. Seine vier Motoren – zusammen rund tausend Pferdestärken leistend, tragen es in Richtung Jütland.
Der Befehl lautete, Aufklärung über der Fahrrinne für den freien internationalen Schiffsverkehr quer über die Nordsee in Ost-West-Richtung. Das bedeutete, gemächlich ein Planquadrat nach dem anderen abfliegen und die Beobachtungen protokollieren. Ein als nicht allzu heldenhaft empfundener Dienst.
Kaleu Ludwig Bockholt hat das Kommando über Schiff und Mannschaft. Man flog in 3000 Meter Höhe, um vor feindlichem Beschuss sicher zu sein, denn es könnte ja ein britischer Zerstörer lauern.
Da kommt eine allein segelnde Bark in Sicht. Bockholt befiehlt, auf 1000 Meter runter zu gehen. Das Schiff zeigt die norwegische Flagge. Als der Zeppelin über dem Segler kreist, dreht dieser auf einmal bei. Die Besatzung lässt das Rettungsboot zu Wasser und verlässt in Panik das Schiff.
Die Luftschiffer fragen per Flüstertüte nach dem Ziel der Reise und nach der Ladung.
»Grubenholz nach Hartlepool!«
Das ist kriegswichtiges Material, also Konterbande. Steuermann Fegert meint: »Mensch, den können wir doch als Prise einbringen!« Kaleu Bochholt zögert. »Wie soll das geh‘n?«
Doch die Begeisterung unter der Besatzung ist stärker als alle Bedenken. Jeder will bei dem Husarenstück dabei sein.
Bockholt bestimmt 4 Mann, die zu dem Boot der Norweger niederentern sollen. Und sie sollen das MG mitnehmen.
Die förmliche Übergabe gemäß Kriegsrecht erfolgt und das Prisenkommando steigt ins Rettungsboot. Aber kaum ist der dritte Mann drin, spürt das Luftschiff den Gewichtsverlust und steigt. Vierter Mann und MG kommen nicht mehr mit.
Die Luftschiffer – alles gestandene Seeleute – vergattern zuerst die Norweger, dann bringen sie die Bark an den Wind Richtung Cuxhaven. Sicherheitshalber bleibt der Zepp noch eine Weile über ihnen.
Das ist eine kitzelige Reise, denn die Nordsee ist vermint und ein Segler kann nun mal nicht so einfach dem erforderlichen Zickzack-Kurs segeln, der durch ein Minenfeld führt.
Als sie glücklich die Elbmündung erreichen, ist Bocholt – Unrat ahnend – längst schon auf See. Und siehe da: die Marine hat ein schwerbewaffnetes weiteres Prisenkommando geschickt, um den Segler zu übernehmen. Denen liest der Kaleu aber die Leviten! Seine Prise lässt er sich nicht nehmen und die Kameraden ziehen zerknirscht ab.
Die Einsatzleitung hat Probleme: Klar, das war zweifellos ein Erfolg. Die Seeleute werden befördert – aber jeder weitere Einsatz dieser Art wird verboten. Zu gefährlich für den mit Wasserstoff gefüllten Zeppelin.
Das war nicht der einzige bizarre Streich im Krieg von Schiff zu Schiff. Der nächste Punkt ging an den Gegner: Das britische U-Boot E31 schoss über der Nordsee L7 ab.
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